Facebook Shops – eine Revolution im E-Commerce?

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Facebook Shops ist ein für mobile Endgeräte optimierter Mikrokosmos. Wir haben in unserem neuen Artikel das Für und Wider von Facebooks neuer Shopping-Möglichkeit abgewogen, die wichtigsten Fragen auf Herz und Nieren untersucht und für Dich zusammengestellt.

Facebook Shops – eine Revolution im E-Commerce?

Eine bestehende Plattform, um neue Funktionen zu erweitern, ist eine grundlegende Erweiterung der eigenen Marke. Facebook Shops ist ein für mobile Endgeräte optimierter Mikrokosmos, der das bereits bestehende Werbesystem ergänzt und darauf fußt. Mit einem neuen Shopping Frontend von der Auswahl eines Produkts bis hin zum Kaufabschluss und zur Zahlung via Facebook hat das Unternehmen für alles gesorgt. Ob ein solches Projekt erfolgreich ist, hängt zunächst davon ab, wie gut sich die Shopping-Plattform in ihre Nische einfindet und wie viel Mehrwert sie dem Kunden im E-Commerce bringt. Wir haben im Folgenden das Für und Wider von Facebooks neuer Shopping-Möglichkeit abgewogen, die wichtigsten Fragen auf Herz und Nieren untersucht und für euch zusammengestellt.

Facebook im E-Commerce: die Hintergründe

Es ist glasklar, dass die Corona-Pandemie ein treibender Faktor für die Marke Facebook und Instagram war, endlich den Schritt in Richtung Facebook Shops zu gehen. Aber der Gründer und CEO des Unternehmens, Mark Zuckerberg, war schon vorher daran interessiert, im E-Commerce zu expandieren. Trotzdem wirbt Facebook damit, besonders auf kleine Unternehmen abzuzielen, um ihnen unter die Arme zu greifen. Kleine Unternehmen, für die die Anzeigen auf Facebook und Instagram elementar wichtig sind, leiden besonders unter der Krise. Daher hat man bei Facebook reagiert und die Entwicklung des neuen Shopping-Systems mit Hochdruck beschleunigt. Bisher teilen sich Amazon und Google den Markt im E-Commerce-Bereich, doch die Betreiber von Facebook wollen sich keinesfalls kampflos geschlagen geben, sondern möglichst viele Geschäftsfelder und Funktionen abdecken. Um besonders Amazon den Kampf anzusagen, soll Facebook nun auch noch zu einer Plattform für Händler und Käufer werden. Die Konkurrenz werden wir im Verlauf des Artikels ebenfalls unter die Lupe nehmen.

Warum überhaupt Facebook Shops?

Zuerst einmal liegt der Gedanke nahe, dass es eigentlich keine neue Verkaufsplattform braucht. Mit eBay, dem Online-Shop der eigenen Marke, dem Marktplatz von Amazon und weiteren Shopping Feeds stehen schon genügend Optionen zur Verfügung, um die eigenen Produkte anzubieten. Es ist zunehmend schwer, sich ohne das richtige Know-how von der Masse abzuheben. Trotzdem hat Facebook immer noch 1,9 Milliarden aktive Nutzer im weltweiten Kontext, 349 Millionen alleine in Europa. Auch in Deutschland waren es im Jahr 2018 noch 32 Millionen, außerdem sind rund 30 Prozent der deutschen Social Media-Nutzer zusätzlich auf Instagram unterwegs. Damit lässt sich Facebook als lukrative Plattform eigentlich kaum ignorieren. Im Marketing des eigenen Shops ist außerdem zu beachten, dass man zwar eine Facebook-Page erstellen kann, um dann zu eBay oder Amazon zu linken. Doch viele Nutzer bleiben gerne auf derselben Plattform und sind nur zögerlich bereit, diese zu verlassen, besonders wenn sie mobil surfen. Wer seine Kunden direkt dort anspricht und auf sich aufmerksam macht, bietet ein gemütlicheres Shopping-Erlebnis und verliert zudem weniger auf dem Weg. Der Facebook-Shop ist gebühren- und provisionsfrei nutzbar und daher ein Experiment, das sich für Händler lohnen und für Nutzer interessant sein kann. Ein Hauptgrund dafür ist, dass für Shopping via Facebook bisher eine externe Software notwendig war, wie beispielsweise Shopify. Da diese Lösung aber eher für den amerikanischen Markt konzipiert ist, bereitete sie deutschen Shop-Managern oft Kopfschmerzen. Es fielen Grund- und Transaktionsgebühren an. Mit Facebook Shops gehört zumindest dieses Problem der Vergangenheit an. Für Händler entfällt nun die Notwendigkeit, Software eines Drittanbieters einbinden zu müssen.

Für wen eignet sich Facebook Shops?

Was die Reichweite und Shopping-Möglichkeiten betrifft, ist das Angebot von Facebook prinzipiell erst einmal für Unternehmen jeder Größenordnung geeignet. In erster Linie richtet sich Facebook Shops tatsächlich auch an kleinere Händler und Marken, damit diese ihre Produkte direkt einpflegen und so verkaufen können. Auf diese Weise entfällt ein Großteil der Kosten für Aufbau und Pflege eines externen Shops. Außerdem eignet sich Facebook Shops besonders auch für kleinere Produktpaletten und Angebote, da es auf Simplizität und Übersicht aufgelegt ist. Besonders in der Corona-Krise bietet die neue Plattform aus der Hand von Facebook und Instagram eine tolle Chance, die eigene Reichweite zu erhöhen und die eigenen Produkte mit geringeren Kosten zu vertreiben. Der Kostenfaktor einzelner Angebote ist jedoch nicht relevant. Auch qualitativ hochwertige und daher hochpreisige Produkte können sich ausgezeichnet über Facebook Shops verkaufen lassen. Luxus-Uhrhersteller Omega vertrieb auf Instagram eine limitierte und daher exklusive Ausgabe der „Speedmaster Tuesday“. Alle 2012 Uhren waren innerhalb von Stunden vergriffen, die Einnahmen betrugen über 10 Millionen Euro. Wer also online Produkte verkauft, aber keinen Facebook-Shop hat, verpasst massenhaft Chancen. Die Shopping-Funktion ist eine der einfachsten Möglichkeiten, im Social Media-Marketing aktiv zu werden. Vor allem, da Facebook Shops sowohl das gleichnamige soziale Netzwerk als auch Instagram vereint. Was allerdings investiert werden muss, ist Zeit. Potenzielle Kunden brauchen Betreuung und Unterstützung durch den Händler, möglicherweise über Plattformen wie Messenger, WhatsApp oder Instagram Direktnachrichten. Wer außerdem bereits Produkte über Shopify vertreibt, dem steht nun Facebook-Shops als zusätzlicher Kanal zur Verfügung, um die eigene Marke auf beiden zugehörigen Social Media-Plattformen bekannt zu machen.

Facebook-Shops: die Vorteile

Bevor wir ein paar Worte zur Einrichtung eines Facebook-Shops verlieren, wollen wir darauf eingehen, wie eine solche Repräsentation beim Aufbau eines E-Commerce Business helfen kann. Die wichtigsten Vorteile haben wir einmal zusammengefasst.

  • Bei der Erhöhung von Reichweite und Umsatz hilft das Tag-System der Social Media-Plattform. Alle Produkte eines Händlers, die auf Bildern zu sehen sind, können auch mit Tags versehen werden. Dadurch werden Nutzer auf die angebotenen Produkte aufmerksam, wenn sie die Beiträge eines Shopping-Anbieters ansehen. Unter den Posts gibt es eine extra Rubrik mit den Thumbnails einzelner Produkte, die auch Auskunft über die Bezeichnung und den Preis geben. Ein einzelner Klick darauf genügt, sodass Spaß am Shopping aufkommt. Das Taggen von Produkten ist leicht und intuitiv. Trotzdem müssen Produkte natürlich weiterhin im Feed beworben werden, um Aufmerksamkeit zu generieren.
  • Wer aktiv soziale Netzwerke nutzt, verbringt dort auch viel Zeit, egal ob auf Instagram oder auf Facebook. Die durchschnittliche Nutzungsdauer pro Tag lag im Jahr 2018 bei 138 Minuten pro Kopf. Dass sie nur sechs Jahre vorher, 2012, noch bei 90 Minuten lag, zeigt deutlich, dass der Trend aufwärtsgeht und immer mehr Zeit für Social Media verwendet wird. Als Händler kann man so das Engagement und den Zeitaufwand der Nutzer optimal für die Verwirklichung eigener Ziele nutzen, um plattforminternes Shopping zu ermöglichen. Anders als bei einem externen Shop können Nutzer so auch kinderleicht Produkte markieren, sich für später merken oder sie innerhalb von Sekunden mit Freunden teilen. So kann auch eine neue oder eine kleine Marke unter bestimmten Voraussetzungen einen größeren Bekanntheitsgrad erlangen.
  • Wir kennen es alle: Wenn wir uns für ein Produkt interessieren, sollte es so leicht wie möglich sein, es auch zu kaufen. Stoßen wir auf zu viele Umwege oder Hindernisse, macht uns das Shopping keinen Spaß mehr. Facebook Shops ist hierfür ideal, denn es erleichtert den Nutzern das Leben und den Einkauf. Produktkataloge in solchen leicht zugänglichen Onlineshops können durchgeblättert werden, während User mit ihren Bekannten chatten. Effektiver und einfacher geht es kaum noch.

Was es zu beachten gilt:

Nach all diesen Vorteilen stellt sich für Händler die Frage, welche Nachteile es bei der Nutzung von Facebook Shops eigentlich für sie noch geben soll. Da diese Plattform ein noch neuer Weg ist, die eigene Marke bekannt zu machen und Produkte zu verkaufen, gibt es auch einige bislang ungeklärte Fragen. Zum Beispiel die, welche Länder bisher zu dem neuen Shopping-System Zugang haben. Die Gründe hierfür liegen sicherlich in der Entwicklung unter dem Gaspedal. Händler, für die ein Facebook Shop verfügbar ist, erhalten bislang eine E-Mail und plattforminterne Benachrichtigungen. Eine Voraussetzung ist, dass ein Unternehmen bereits mit einem Shop auf Facebook oder Instagram aktiv ist oder gleich beides im Repertoire hat. Wer keine solche Aufforderung erhält, der kann seine Produktpalette trotzdem unter die Leute bringen. Bislang sind jedoch die Tools des Warenkorbs und des Checkout-Service ohne vorige Mail-Aufforderung nur für Händler in den USA verfügbar. Dies allein ist dennoch kein Grund, auf Facebook Shops zu verzichten. Es ist möglich, mit dem eigenen Unternehmen einen Social-Media-Onlineshop zu nutzen, um neue Kunden zu gewinnen und Produkte zu präsentieren. Um die Käufe abzuschließen, können die Nutzer zum Checkout und Bezahlvorgang problemlos an die eigene Verkaufsplattform weitergeleitet werden.

  • Ein weiterer Haken von Facebook Shops ist, dass es bislang keine Möglichkeit gibt, digitale, herunterladbare Produkte oder Dienstleistungen zu vertreiben. Was dort verkauft wird, muss ein physisches Gut sein. Andere Dinge, die untersagt sind, sind beispielsweise Medikamente, Waffen, Spirituosen und Tiere.
  • Bislang kann bei Facebook Shops nicht international verkauft werden, sondern nur in das eigene Land, in dem das Unternehmen seinen Auftritt eingerichtet hat. Wer aus einem anderen Teil der Welt auf einen Facebook-Shop zugreift, findet oft eine leere Produktpalette vor und kann das Angebot nicht einsehen.
  • Gemäß den Regeln von Shopping-Betreiber Facebook können Kunden ihre Bestellung 30 Minuten nach dem Kauf stornieren. Zudem muss die Ware drei Tage nach dem Kaufabschluss verschickt und hierbei versichert bzw. verfolgbar sein. Zehn Tage nach der Bestellung soll der Nutzer diese bereits erhalten. Da dies sehr nutzerfreundliche Bedingungen sind, kann Shopping via Facebook noch einmal zusätzlich attraktiv werden. Wie viele andere Regelungen gerade auch zur Bezahlung von Artikeln, ist das allerdings als in Europa ansässiger Facebook Shop aktuell noch nicht relevant, denn einige Funktionen müssen erst weltweit freigeschaltet werden.

Facebook Shops und andere E-Commerce-Lösungen

Wie wir bereits erwähnt haben, sind noch nicht alle Funktionen auch weltweit, oder gerade aus Europa verfügbar. Für Händler ist es deshalb wichtig, zu wissen, wie sie das Maximum aus Shopping über Social Media herausholen können. Zum Glück lassen sich einige moderne Lösungen im E-Commerce-Sektor ausgezeichnet mit dem neuen Angebot von Facebook kombinieren, damit externe Onlineshops mit Facebook Shops verknüpft werden können. Auf diese Weise können alle Bestellungen an einem Ort verwaltet, die Produkte präsentiert und mit Facebook synchronisiert werden. Zwei zu nennende Möglichkeiten wären Shopify und BigCommerce. Ein Vorteil daran ist, dass es für Händler entfällt, sich mit vielen technischen Hürden auseinandersetzen zu müssen. Beispielsweise muss im Shopify Panel nur eine App namens Facebook Channel hinzugefügt werden, um alle Produkte nach Facebook Shops zu übertragen und beides miteinander zu synchronisieren. Shopify bringt außerdem Werkzeuge mit, um über den Messenger auch als Verkäufer aktiv zu werden. BigCommerce, als einer der größten Konkurrenten im E-Commerce, stellt eine Alternative dar, die mit einem ähnlichen Funktionsumfang einhergeht. Die Tools sind zwar in anderen Paketen, eigentlich aber gar nicht so unterschiedlich. Auch hier können die Online-Shops nahtlos miteinander verbunden und an einem Platz zentralverwaltet werden, was es dem Händler leichter macht, seine Produktpalette in Szene zu setzen. Zusätzlich enthalten ist ein Modul für Werbeanzeigen für eine möglichst interessante Präsentation. Wichtig zu wissen, ist natürlich, dass regionale Restriktionen weiterhin – bis zur weltweiten Freischaltung aller Funktionen – Bestand haben.

Wie Händler einen Facebook Shop einrichten können

Alles, was notwendig ist, um ins Shopping bei Facebook einzusteigen, ist ein Facebook-Konto mit einer Business Page und Administratorrechten. Der Shop-Tab wird bei den meisten Geschäftsseiten bereits angezeigt, auch wenn Nutzer ihn nicht sehen können, sondern nur Betreiber. Falls dieser Tab noch nicht auftaucht, muss erst eine passende Seitenvorlage erstellt werden. Nach einem Klick auf die Registerkarte Shop startet das Setup direkt und unkompliziert. Als erstes werden die Geschäftsdetails des Händlers, wie sein Schwerpunkt, aber auch sein Standort abgefragt. Es gibt am Ende die Option, sich zwischen Checkout Tools zu entscheiden. Wenn der eigene Onlineshop nicht USA-basiert ist, gibt es zwei Möglichkeiten. Eine ist die Weiterleitung zur eigenen, bereits bestehenden Plattform, die andere eine Nachricht zum (Ver)Kauf. Letzteres ist die leichteste Art, Bestellungen abzuwickeln, für Nutzer und Händler. Allerdings ist sie auch mit Verwaltungs- und Zeitaufwand verbunden, da aktiv mit den Kunden kommuniziert werden muss, um sich auf alle Details zu einigen. Gerade für kleine Shops mit weniger umfangreichen Produktpaletten sollte dies aber kein Problem sein. Für diese Option ist jedenfalls ansonsten kein Onlineshop erforderlich, alles findet über Facebook selbst statt. Die Entscheidung noch einmal zusammengefasst:

  • Als Händler, der bereits über einen eigenen Onlineshop verfügt, sollte die Option der Weiterleitung gewählt werden. Egal ob Shopify, BigCommerce, WooCommerce oder andere E-Commerce-Lösungen im Einsatz sind.
  • Wer keinen solchen Shop hat und auch in Zukunft erst einmal keinen einrichten will, wählt die Möglichkeit der Absprache mit Kunden über den Facebook Messenger. Immer wenn ein Nutzer ein Produkt kaufen möchte, geht dann eine neue Nachricht beim Händler ein.

 

Im Anschluss daran folgen noch einige weitere Bestimmungen im Setup-Prozess, bevor der Produktkatalog konfiguriert werden kann. Hierfür sind folgende Informationen notwendig:

  • Produktfotos und -videos. Mindestens ein professionelles, ansprechend gestaltetes Foto sollte hier eingefügt werden, besser sind jedoch mehrere. Falls das Produkt in Aktion gezeigt werden muss, bietet sich auch ein Video an.
  • Name und Beschreibung des Produkts. Was es besonders macht, inklusive wichtiger Schlüsselwörter, sollte hier erwähnt werden, um Nutzer beim Shopping zu überzeugen.
  • Selbstverständlich der Preis, ohne den kein Angebot veröffentlicht wird.
  • Die Verfügbarkeit im Inventar gibt darüber Auskunft, ob ein Artikel (bald) ausverkauft sein wird oder ob der Händler noch über genügend Nachschub verfügt.
  • Versandoptionen, die während des Setups festgelegt wurden, können hier ausgewählt werden.
  • Sichtbarkeit: Damit Kunden die Produkte eines Händlers finden können, muss diese Option hier auf „öffentlich gestellt werden“.
  • Teilen des Produkts auf der Seite des Facebook-Kontos.

Facebook Shops im Vergleich

Zu guter Letzt werfen wir noch einen Blick auf die Konkurrenz. Es gibt heute schließlich eine kaum überschaubare Menge an Möglichkeiten für Online-Shopping. Im E-Commerce-Sektor sind sich aber viele einig, dass die Zukunft des Shoppings im Feed-System liegt. Besonders, da immer mehr User ausschließlich mobil unterwegs sind, wird der Trend weggehen von Desktop-Shops, die bloß für mobile Endgeräte angepasst wurden.

Facebook vs. Amazon

Jeder, der Interesse am E-Commerce und Marketing hat, wird sich die Frage gestellt haben, ob es Facebook mit dem neuen Shop-System gelingt, am Ruhm von Amazon zu kratzen oder sogar die Krone des Erfolges zu übernehmen. Die Antwort, die wir in unserem Testbericht gefunden haben, lautet vermutlich: Nein, erst einmal nicht.

Das Online-Shopping Imperium von Amazon ist unterlegt mit absoluter Zuverlässigkeit, riesiger Auswahl, einer perfekten Logistik-Kette und zudem Angeboten wie Amazon Prime. Selbst wenn Facebook Shops ein riesiger Erfolg wird, sobald alle Funktionen veröffentlicht werden, wird es schwierig sein, dem Angebot und der Geschwindigkeit von Amazon den Kampf anzusagen. Viele Kunden, die online auf Shoppingtour gehen, suchen inzwischen nicht mehr bei Google nach Produkten, sondern direkt über Amazon. Hier kommen wir aber auch zu der Schwäche im Kampf von Facebook Shops gegen den Giganten Amazon. Wer sich inspirieren lassen möchte, auf der Suche nach Geheimtipps und Trends ist, der wird von der nahezu endlosen Auswahl auf Amazon beinahe erschlagen, die Perlen gehen unter. Mithilfe von Instagram kann genau hier die Stärke von Facebook Shops liegen. Die neusten Produkte und Angebote von Trend-Marken in einem Feed zu sehen, kann den Bummel durch sterbende deutsche Innenstädte ersetzen. Und genau in dieser Nische wird sich Facebook Shops auch etablieren und mit Erfolg bestechen.

Facebook Shops: Unser Fazit

Die Stärke von Facebook Shops, die wir oben angesprochen haben, passt zu unserem Fazit. Um seine Produkte bekannter zu machen, die Marke unter die Leute zu bringen und somit die eigene Reichweite als Händler zu erhöhen, sollte sich keiner diese kostengünstige Chance entgehen lassen. Dabei sollte auf das Schlüsselwort Inspiration wertgelegt werden, um sich aus der Masse abzuheben. Wer einen Produktkatalog hat, der nicht 0815 ist, sondern ein Blickfang, dem wird Facebook Shops weiterhelfen. Es bleibt abzuwarten, wie genau das Angebot für Händler in Deutschland und Europa aussehen wird, ob ein weltweiter Vertrieb kommt und wann welche Funktionen freigeschaltet werden. Aber bereits jetzt kann man sich, während eines Trends, der immer weiter zu Online-Shopping geht, einen Vorteil verschaffen und heute beginnen, seine Produkte auf Facebook Shops zu präsentieren.

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