Deshalb hast Du mit SEO keinen Erfolg

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Deine SEO Maßnahmen funktionieren nicht? Dann liegt es (ziemlich) sicher daran, dass Du einen dieser Fehler machst. Das muss nicht sein.

Warum Du mit SEO keinen Erfolg hast

 

Du willst bei Google besser gefunden werden und hast Dich deshalb intensiv mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Dafür hast Du vielleicht YouTube Tutorials gelesen, warst auf einschlägigen Blogs unterwegs und folgst Experten bei Twitter. Aber irgendwie geht es trotzdem nicht so richtig nach oben? 

 

Wir erklären Dir, woran es liegt. Werden Deine Rankings danach direkt durch die Decke gehen? Ehrliche Antwort: nein. Aber Du bekommst einen realistischeren Eindruck davon, was für Deine Webseite machbar ist – und was aktuell vermutlich noch falsch läuft.

 

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Rankings kommen nicht über Nacht. Speziell bei neuen Seiten dauert es mindestens einige Monate, bis Du nennenswerte Besucherzahlen über Google bekommst.

 

– Fokussiere Dich nicht nur auf die Keywords mit dem größten Suchvolumen, sondern suche nach Low Hanging Fruits und Long-Tail-Keywords

 

– Bemühe Dich um Backlinks. Damit sind keine 20 € Spam-Links in Foren gemeint, sondern thematisch passende Verlinkungen, die im besten Fall auch echten Traffic bringen. Leider gibt es so etwas im deutschsprachigen Raum selten ohne Bezahlung.

 

– Deine Webseite muss mobil optimiert sein und technisch sauber laufen – da gibt es keine zwei Meinungen. Korrekte Verschlüsselung, annehmbare Geschwindigkeit und eine saubere Seitenstruktur sind die Basics.

 

– Fokussiere Dich aber nicht nur auf kleinteilige OnPage-Optimierungen. Ja, Titel- und Metabeschreibungen zu optimieren, ist cool. Und 150ms geringere Ladezeiten eine klasse Sache. Aber verliere Dich nicht in der Optimierung der letzten 5 %, sondern nutze die Zeit sinnvoller.

 

– Gute Inhalte, die Deine Zielgruppe abholen, sind noch immer das A und O der Suchmaschinenoptimierung. Und gar nicht so einfach plan- und umsetzbar. 

 

SEO benötigt Zeit

 

Rankings kommen nicht über Nacht. Und Vertrauen muss man sich erst erarbeiten, auch bei Google. Einer wildfremden Person, die Dich in der Bar um 100 € bittet, gibst Du vermutlich kein Geld. Bei einem engen Freund sieht die Sache vermutlich anders aus. Und so geht es auch Google. Bevor eine neue Seite dort auf guten Positionen platziert wird, gilt es herauszufinden, ob das überhaupt gerechtfertigt ist. Also, ob Google dieser neuen Seite vertrauen kann. Sind die Inhalte relevant und gut recherchiert? Ist die Seite durchgängig erreichbar, verschlüsselt und ausreichend schnell? Sammelt sie auf Dauer Backlinks? All diese Punkte sind für Google wichtig, um herauszufinden, ob Deine Webseite es wert ist, im Index zu landen und gefunden zu werden – irgendwann am besten weit oben in den Suchergebnissen. Aber das braucht Zeit. 

 

Für Suchbegriffe mit niedrigem Suchvolumen ist die Konkurrenz kleiner. Hier kannst Du auch schon nach 1–2 Monaten gute Resultate erzielen. Je umkämpfter das Keyword, desto wichtiger ist Deine Reputation. Und die musst Du nach und nach erarbeiten. Also: dranbleiben!

 

Falsche Keywordrecherche und Auswahl

 

Mehr Suchvolumen ist besser, oder? Nicht immer. Natürlich lohnt es sich auf den ersten Blick eher, Content für einen häufiger gesuchten Begriff zu erstellen. Aber hier ist auch die Konkurrenz ungleich härter. Was heißt das? Speziell mit einer neuen Webseite kannst Du Dich auf zusammengesetzte längere Keywords konzentrieren, bei denen das Suchvolumen geringer ist. Weniger Wettbewerb heißt für Dich: höhere Chancen auf die erste Seite. 

Du nutzt ein Tool wie Sistrix, Xovi oder den Google Keywordplanner, um das Suchvolumen vor der Texterstellung zu bestimmen? Das ist spitze. Aber achte darauf, dass auch Suchbegriffe mit sehr geringem Suchvolumen, etwa 0-10 monatlich, für Dich lohnenswert sein können. Das ist besonders dann der Fall, wenn die Begriffe in Googles Autosuggest Vorschlägen vorkommen.

 

Ohne Backlinks geht es nicht

 

Backlinks, also Verweise von anderen Seiten auf Deine, sind ein entscheidendes Kriterium für Google. Wir gehen so weit zu sagen, dass Backlinks neben Content und einer sauber funktionierenden Seite zu den drei wichtigsten Rankingfaktoren gehören.

 

Um einschätzen zu können, ob Du für ein Keyword Chancen auf Seite 1 bei Google hast, solltest Du mit Tools wie SEMrush, Ahrefs oder Sistrix prüfen, wie viele Backlinks Deine Konkurrenten haben. Zwar spielt hier neben der Masse auch die Qualität eine Rolle, aber generell gilt: um mit vergleichbar guten Inhalte an Deine Konkurrenz heranzukommen oder sogar vorbeizuziehen, benötigst Du ein ähnlich gutes Backlinkprofil

 

Die Technik muss stimmen

 

Deine Webseite ist nicht mobil optimiert? Dann kannst Du hier aufhören zu lesen, denn das ging schon im Jahr 2019 eigentlich gar nicht mehr. Heute disqualifizierst Du Dich damit komplett für die erste Seite bei Google. Mobil optimiert heißt übrigens nicht, dass die Seite irgendwie auch auf Smartphones läuft, sondern dass sie dort richtig gut funktioniert und den Nutzer abholt.


Weitere Basics: SSL-Zertifikat, schnelle Ladezeiten, eine gute interne Verlinkung und saubere Seitenstruktur. Wenn Du also zu Beginn genug Zeit in eine saubere Planung der Struktur und gute technische Grundlagen investierst, zahlt sich das später mit guten Rankings aus. 

 

Content is (still) King

 

Überzeugende Inhalte für Deine Zielgruppe sind noch immer der wichtigste Rankingfaktor. Punkt. Es ist super, wenn Deine Inhalte schnell laden, aber noch besser wäre es, wenn man sie auch gerne liest und im Idealfall gerne in seinen eigenen Kanälen teilt.

Du willst für einen bestimmten Suchbegriff auf Seite 1? Dann schau Dir die 10 ersten Ergebnisse an und überlege, ob Du dafür Inhalte liefern kannst, die besser sind. Denn was hättest Du dort sonst verloren? Besser heißt auch nicht: alles ab- oder umschreiben und daraus eine Doktorarbeit machen. Du kannst auch mit kurzen und knackigen Inhalten Deine Leser überzeugen. Aber denk daran: SEO-Texte schreiben ist out. Optimierung ist kein Problem, aber verzweifelt Keywords in Deinen Text zu pressen hat vor ein paar Jahren funktioniert. Heute gewinnst Du damit keinen Blumentopf mehr, denn der Nutzer steht im Fokus. Und den überzeugst Du bei der Fülle an Inhalten nur, wenn Du für ihn schreibst – und nicht für Google. 

 

Du hast den falschen Fokus

 

Eine saubere OnPage-Optimierung Deiner Webseite ist wichtig. Titel-Beschreibungen, kurze Ladezeiten, überzeugende Meta-Texte und korrekte Canonicals. Alles wichtig, alles Stellschrauben, an denen Du drehen kannst – und solltest. Aber behalte das Wichtigste im Auge. Deine Inhalte und die Struktur der Seite. 

 

Vermutlich hast Du mit SEO keinen Erfolg, weil Du diese kleinen SEO-Stellschrauben siehst und Punkte verbessern willst, die im Gesamtkontext die letzten 2-5% ausmachen, wenn überhaupt. Klar ist das wichtig. Aber erst, wenn Du richtig gute Inhalte hast. 

 

Wir erleben häufig, dass SEO-Tools angeschafft werden, die Ratschläge dort blind befolgt werden und dabei viele Arbeitsstunden verloren gehen. Die wären in der strukturellen Überarbeitung oder der Erstellung von coolen Texten und Videos aber erheblich besser aufgehoben. Daher gilt: Optimieren ja – aber bei knappen Ressourcen bitte erst die wichtigen Punkte angehen. Dass Deine Seite 0,3 Sekunden länger lädt als die der Konkurrenz, ist jedenfalls kein Grund für schlechte Rankings. 

 

Weniger Experimente – mehr Erfolg

 

Deine Seite wird nicht gefunden. Das muss sich ändern. Also optimierst Du Ladegeschwindigkeit und Struktur, passt Seitentitel und Überschriften an. Vielleicht wird der Index noch bereinigt und die interne Verlinkung optimiert. 

 

Das kann man alles machen. Du prüfst die Rankings dann vielleicht mit einem Tool Deiner Wahl und bemerkst nach einiger Zeit erste Veränderungen. Aber wie weißt Du jetzt, was dabei gute Änderungen waren, und welche sich negativ ausgewirkt haben? Gar nicht.

Generell ist es immer ratsam, SEO Optimierung behutsam vorzunehmen, um keine komplette Reevaluation von Google auszulösen. Das kann kurzfristig eine Menge Sichtbarkeit kosten. 

 

Wie geht es besser? Dokumentiere, welche Änderungen Du wann vorgenommen hast und warte ab, wie sie sich auswirken. Das kann je nach Änderung und Seite Wochen bis Monate dauern.

 

Du hast drei Seitentitel geändert. Jetzt solltest Du abwarten, ob und wie sich das auf Deine Rankings dieser Unterseiten auswirkt. Natürlich kannst Du in der Zwischenzeit auch einen anderen Artikel inhaltlich optimieren. Nur eben nicht zu viel auf einmal. Und nicht alles durcheinander.

Wenn eine Änderung nach zwei Wochen keine Effekte erzielt hat, dann warte noch etwas länger. Und werde dann aktiv. Aber vermeide unbedingt, ständige Verschlimmbesserungen vorzunehmen, weil Du auf rasche Resultate hoffst.

So nimmst Du Dir komplett die Möglichkeit zu bewerten, welche Maßnahmen gut waren und welche noch Verbesserungspotenzial haben.

 

Sören Lindhoff

Sören Lindhoff

Geschäftsführer - SEO Experte

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